Methoden

Aktivierende Pflege

Die aktivierende Pflege fördert und sichert vorhandene und verfügbare Eigenaktivitäten des kranken Menschen. Dieser Ansatz verfolgt eine weitgehende Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit des Patienten. Das heißt die Pflege ist nicht für, sondern wird mit dem kranken Menschen gemeinsam durchgeführt.

Basale Stimulation

Ist die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen durch Erkrankungen beeinträchtigt oder verändert, so kann das Konzept der Basalen Stimulation Anwendung finden. Ziel ist eine Wahrnehmungsförderung die bei Bekanntem beginnt und an Bestehendem anknüpft um Verbindungen an frühere Erfahrungen her zu stellen. Die verbale Kommunikation spielt hierbei eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stehen grundlegende Wahrnehmungen. Es gibt zahlreiche basal stimulierende Maßnahmen, um die Wahrnehmung des Patienten zu fördern. Im Bereich der Lagerung (Lagerung zur Erfahrung von Körpergrenzen), der Körperpflege (belebende oder beruhigende Körperwaschung) oder der Atmung (atemstimulierende Einreibung).

Kinästhetik

Kinästhetik beschäftigt sich mit Bewegungsempfindung bzw. Wahrnehmung von Bewegung. Einsatz finden kinästhetische Konzepte als gesundheitsfördernde, gemeinsame Interaktionen des Pflegenden mit dem Patienten. Hierbei wird systematisch eine rücken- und kräfteschonende Bewegung durchgeführt, die die Ressourcen des Patienten unterstützt.

Bobath-Konzept

Das Bobath-Konzept ist ein Pflege- und Therapiekonzept vor allem für Patienten mit zentralen Lähmungen, verbunden mit Spastiken und Wahrnehmungsstörungen. Ziel ist es den Muskeltonus zu normalisieren, Spastiken zu hemmen und die Wahrnehmung für gelähmte Körperteile zu fördern.