Über uns

Das Traumazentrum stellt sich vor:

Als erste Klinik in Nordbayern hatte sich das Krankenhaus der Stiftung Juliusspital in Würzburg bereits am 13. November 2008 erfolgreich als regionales Traumazentrum zur Schwerverletzten-Versorgung im neu entstehenden Traumanetzwerk Nordbayern-Würzburg zertifiziert und wurde am 11. Januar 2016 erfolgreich rezertifiziert.

Initiative für die Schaffung von regionalen Traumanetzwerken durch die Vernetzung von Kliniken auf regionaler Basis ist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Ziel der Netzwerke ist es, eine flächendeckende hohe Versorgungsqualität für Schwerverletzte durch abgestimmte Versorgungsstandards rund um die Uhr bestmöglich zu gewährleisten.

Grundpfeiler dieser regionalen Netzwerke sind Kooperationen, Kommunikation und ein vernünftiger Umgang mit speziellen Ressourcen, insbesondere personeller interdisziplinärer Fachkompetenz. Grundlage hierfür ist die im Juni 2012 publizierte zweite Auflage des „Weißbuch zur Schwerverletzten-Versorgung“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Nun läuft die Umsetzung durch spezielle Traumanetzwerke. Hierbei kooperieren flächendeckend Kliniken, die qualifiziert an der Schwerverletzten-Versorgung teilnehmen und sich zusammenschließen, um bestehende Versorgungskonzepte gemeinsam zu verbessern und weiter zu entwickeln. Das Juliusspital nimmt als regionales Traumazentrum im gebildeten Netzwerk Nordbayern Würzburg teil, in dem rund 20 Kliniken zusammengeschlossen sind.

In ihrem Bericht hoben die Zertifizierer die gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten als auch die hervorragende Vorbereitung der Klinik auf die Schwerverletzten-Versorgung hervor. Das Juliusspital arbeite mit sehr engagierten Mitarbeitern auf hohem Niveau und pflege eine gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern. Die Klinik profitiere von kurzen Wegen.

„Wir haben uns intensiv auf die Rezertifizierung vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. med. Alexander Beck, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Juliusspitals. „Zudem wir sind froh, dass wir hier im Traumanetzwerk Nordbayern - verglichen zu den anderen regionalen Traumanetzwerken in ganz Deutschland – schon sehr weit sind.“ Dies komme einer optimierten Patientenversorgung von Unfall- und Schwerverletzten zugute, „woran wir alle täglich hier im Juliusspital im interdisziplinären Team arbeiten“, sagt der Chefarzt.

Kontakt

Leitung

Prof. Dr. med. Alexander Beck

Sekretariat

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Tel.: 0931/393-1871
Fax: 0931/393-1873
unfallchirurgie.juliusspital@kwm-klinikum.de