Aus- und Weiterbildung

Ärztliche Weiterbildung

Im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung arbeiten die Abteilungen für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie eng zusammen. Im Rahmen einer abteilungsübergreifenden Rotation werden die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung auf den 4 Krankenstationen, der Intensivstation und in der interdisziplinären Notaufnahme eingesetzt.

Derzeit verfügt Chefarzt Prof. Dr. med. Alexander Beck über folgende Weiterbildungsberechtigungen (gemäß WBO 2004):

- Basisweiterbildung im chir. Facharzt (2 Jahre, voll):
Für den Common Trunk besteht zusammen mit der Abteilung für Allgemein- und  Viszeralchirurgie (Chefarzt Prof. Dr. med. U. Steger, Rotation 6 Monate) und der  Abteilung für Anästhesie (Chefarzt Dr. med. R. Schäfer, Rotation 6 Monate  Intensivstation) die volle Weiterbildungsberechtigung.

- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (3 Jahre):
Für den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist eine 3-jährige Weiterbildungsermächtigung mit der Auflage vorhanden, dass das 4. Jahr der Weiterbildung in einer Weiterbildungsstätte mit überwiegend konservativer orthopädischer Tätigkeit abzuleisten ist (bzw. bei einem Weiterbildner mit voller Weiterbildungbefugnis). Zur Absolvierung dieses „konservativen orthopädischen Weiterbildungsjahres“ besteht eine enge Kooperation mit der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Dres. med. Glöckner & Weth in Höchberg. Im Sinne einer Rotation eines Weiterbildungsassistenten kann dort das 4. Weiterbildungsjahr absolviert werden.

- Spezielle Unfallchirurgie (3 Jahre, voll):
Für die Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“ besteht eine volle Weiterbildungsbefugnis.

Studentenausbildung (PJ)

Im Rahmen des Praktischen Jahres werden die Medizinstudentinnen und -studenten im Chirurgischen Tertial fächerübergreifend in der Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie eingesetzt. Zu den Aufgaben zählen neben der Unterstützung der Stationsärzte bei der stationären Patientenversorgung, Assistenzen im Operationssaal und die Mitarbeit in der interdisziplinären Notaufnahme. Um den PJ-Studenten die Teilnahme an den morgendlichen Visiten und Besprechungen der Stationsärzte zu ermöglichen, wurde ein zentraler Blutentnahmedienst eingerichtet, der sämtliche morgendliche Blutentnahmen am Patienten erledigt. Als kleine Aufwandsentschädigung können die Studentinnen und Studenten kostenlos in der Personalkantine des Juliusspitals zu Mittag essen.

Zur Fortbildung der Medizinstudentinnen und –studenten finden wöchentliche Fortbildungen mit wechselnden unfall- bzw. allgemeinchirurgischen Themen statt (Dienstag 16.00-16.45 Uhr).

Um den Medizinstudentinnen und -studenten eine adäquate Ausbildung in Notsituationen und in der Notfallambulanz zu bieten, nehmen sie an den Bereitschaftsdiensten teil (Montag bis Freitag von 16.00 – 21.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 8.00 – 21.00 Uhr). Für die geleisteten Dienste erhalten sie zum Ausgleich einen bzw. zwei freie Tage, die dann im Laufe des Tertiales eingebracht werden können.

Für Medizinstudentinnen und -studenten der klinischen Studiensemester besteht ferner die Möglichkeit eine Famulatur in der Chirurgischen Klinik des Juliusspitals abzuleisten. Falls Sie hierzu Interessen haben sollten, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an Frau Dr. med. Eva Vogel (e.vogel@kwm-klinikum.de) oder an Dr. med. Stephan Forster (stephan.forster@missioklinik.de). 

Fortbildungen

Einmal wöchentlich findet ein interdisziplinäres Tumorboard statt. In Kooperation mit dem Institut für Pathologie der Universität Würzburg werden regelmäßige klinisch-pathologische Konferenzen abgehalten.

Juliusspitälische Gespräche der Abteilungen Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und Allgemein- und Viszeralchirurgie.