Herzinfarktnetz Mainfranken

2007 schlossen sich mehrere Krankenhäuser der Region, die Rettungsdienste und die Rettungsleitstelle zum "Herzinfarktnetz Mainfranken“ zusammen. Dank dieses Netzwerks können Herzinfarktpatienten in der Region Mainfranken besonders schnell behandelt werden.

Das Herzinfarktnetz legt besonderen Wert auf eine leitliniengetreue, interdisziplinäre Behandlung. Regelmäßig tauschen sich die Partner des Netzwerks aus, um die Versorgung der Patienten immer weiter zu verbessern. Das Herzinfarktnetzwerk Mainfranken erhielt die Akkreditierung der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke. Sie bestätigt die hervorragende Qualität der Versorgung im Herzinfarktnetz Mainfranken.

Das Krankenhaus Juliusspital gehört diesem Netzwerk seit Beginn an. Informationen zum Herzinfarktnetzwerk Mainfranken finden Sie hier.

Etwa 800 Menschen erleiden jeden Tag in Deutschland einen Herzinfarkt. Ein Viertel der Patienten verstirbt, die meisten in den ersten Stunden nach dem Infarkt. Damit das Herz seine Arbeit erledigen kann, benötigt es jede Menge Sauerstoff, der über die Herzkranzarterien angeliefert wird. Verstopft eine Arterie bei einem Herzinfarkt, stirbt das dahinter liegende Gewebe ab, wenn die Verstopfung nicht möglichst bald behoben wird. Starkes Engegefühl in der Brust, Schweißausbruch, Übelkeit - wenn die klassischen Symptome des Herzinfarktes auftauchen, ist höchste Eile geboten, um Leben zu retten und Lebensqualität zu erhalten!