Aus- und Weiterbildung

Ärztliche Weiterbildung

Facharzt für Innere Medizin
Die beiden Chefärzte der Medizinischen Klinik (Kardiologie/internistische Intensivmedizin: Prof. Dr. M. Meesmann; Gastroenterologie/Rheumatologie: Prof. Dr. W. Scheppach) verfügen gemeinsam über die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Innere Medizin (WO 1993) sowie zum Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin – Sektor der stationären internistischen Patientenversorgung (WO 2004).

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie (WO 2004)
Der Chefarzt Prof. Dr. M. Meesmann verfügt über die Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie (66 von 72 Monaten) der WO 2004. Die volle Weiterbildung zum Kardiologen wird im Rahmen einer Kooperation ermöglicht werden.

Zusatzweiterbildung Intensivmedizin (WO 2004)
Oberarzt Dr. Kilian Distler verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung „Internistische Intensivmedizin“ für 24 Monate nach der WO 2004.

Studentenausbildung (PJ)

Das Juliusspital Würzburg beteiligt sich als Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität an der Studentenausbildung im Praktischen Jahr. Zudem wirken die Chefärzte der Klinik am mündlichen Teil der Ärztlichen Prüfung mit.

Aufgrund der praxisnahen klinischen Ausbildung und der innerstädtischen Lage ist das Juliusspital bei den Studierenden ein beliebtes Lehrkrankenhaus. Als Zeichen der Wertschätzung trägt die Stiftung Juliusspital die Kosten für das Mittagessen in der Kantine.

Den Studenten im Praktischen Jahr steht eine Studienbibliothek mit drei PC-Arbeitsplätzen und Möglichkeit zur elektronischen Literatur-Recherche zur Verfügung.

Die PJ-Ausbildung in der Inneren Medizin wird von beiden Schwerpunkten der Medizinischen Klinik gemeinsam bestritten, wobei eine Rotation zwischen der Kardiologie und der Gastroenterologie/Rheumatologie vorgesehen ist. Der Einsatz erfolgt auf den folgenden Stationen:

Station 10 (Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie)
Station 11 (Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie)
Station 17 (Rheumatologie, Allgemeine Innere Medizin)
Station 16 (Kardiologie, Allgemeine Innere Medizin)

Bei Interesse besteht weiterhin die Möglichkeit einer wochenweisen Rotation auf die medizinische Intensivstation.

Wenngleich die Mitarbeiter der Medizinischen Klinik mit zahlreichen Aufgaben in der Krankenversorgung konfrontiert sind, sind sie doch bemüht, den PJ-Studenten ein gutes Lehrangebot zu vermitteln. Folgende wöchentlich stattfindenden Lehrveranstaltungen werden das ganze Jahr über angeboten:

Montag, 12.45 - 14.00 Uhr:
"Der aktuelle Fall" (Prof. Dr. Scheppach) im Wechsel mit EKG-Kurs (Prof. Dr. Meesmann)
Montag, 16.15 – 17.00 Uhr:
Kurs der Röntgendiagnostik (Dr. Küsters und Mitarbeiter)
Freitag, 12.45 – 14.00 Uhr:
PJ-Unterricht (alle Ärzte der Medizinischen Klinik)

Den PJ-Studenten am Juliusspital wird dringend nahe gelegt, folgende klinischen Veranstaltungen zu besuchen:

Mittwoch, 16.00 – 17.00 Uhr: Interdisziplinäres Tumorboard Donnerstag, 15.00 – 16.00 Uhr: Interne Klinikfortbildung Montag bis Freitag, 11.45 Uhr: Röntgenbesprechung der Medizinischen Klinik (Kardiologie/internistische Intensivmedizin)

Außerdem sind die PJ-Studenten stets bei den von der Medizinischen Klinik organisierten Juliusspitälischen Gesprächen und anderen Veranstaltungen mit eingeladenen externen Referenten willkommen!

Fortbildungen

Die Medizinische Klinik (Schwerpunkt Kardiologie und internistische Intensivmedizin) ist eine fortbildungsaktive Abteilung. Nur durch die kontinuierliche Erarbeitung und Vermittlung von Fachwissen kann ein hoher Qualitätsstandard in der Patientenversorgung aufrechterhalten werden.

Zusammen mit der Medizinischen Klinik (Schwerpunkt Gastroenterologie/Rheumatologie) wird jeden Donnerstag von 15.00 – 16.00 Uhr eine interne Fortbildungsveranstaltung zu aktuellen Themen der klinischen Medizin abgehalten.

Zweimal pro Semester findet eine klinisch-pathologische Konferenz statt, die von Prof. Dr. Justus Müller (Pathologisches Institut der Universität Würzburg) gestaltet wird. Sie wird zusammen mit Prof. Dr. Scheppach, Prof. Dr. Steger und Dr. Küsters durchgeführt.

Jeweils im Sommer bestreitet die Klinik im Gartenpavillon ein Juliusspitälisches Gespräch, bei dem besonders der Dialog mit den niedergelassenen Kollegen gepflegt werden soll.

Zusammen mit der Pflegedienstleitung und der Medizinischen Klinik (Schwerpunkt Gastroenterologie/Rheumatologie) werden Workshops zum Thema „Sedierung in der Endoskopie/bei der TEE“ nach der S3-Leitlinie 2008 für Pflegepersonal und Ärzte angeboten.