Palliativmedizin

Palliativmedizin im Juliusspital

In der über 435-jährigen Geschichte des Juliusspitals hatten die Linderung körperlichen Leids und der Zuspruch von Trost schon immer einen wesentlichen Anteil bei der Betreuung kranker Menschen.

Die Palliativstationen des Juliusspitals möchten – auf Grundlage der Hospizidee – Schwerstkranken mit einem chronischen Grundleiden unter ganzheitlichen Gesichtspunkten umfassende Hilfe leisten. Oberstes Ziel ist es, Lebensqualität zu schaffen oder zu erhalten, und nicht das Leben um jeden Preis zu verlängern.

Das Angebot

Das Personal der Palliativstationen des Juliusspitals betreut Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Im Mittelpunkt der Versorgung stehen die Behandlung und die Begleitung des/der kranken Menschen unter Einbeziehung der Angehörigen.

Neben körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen und Ernährungsproblemen wird im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung auf psychosoziale und spirituelle Bedürfnisse der Patienten besonders Rücksicht genommen. Eng mit den Palliativstationen verknüpft arbeitet ein am Haus angesiedelter, spezialisierter ambulanter Palliativdienst (SAPV) in der Region Mainfranken.

Die Zusammenarbeit mit der „Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit“ des Juliusspitals ermöglicht eine enge Verzahnung von praktischen Erfahrungen mit theoretischem Grundwissen.

Das Team

Ein Team von Ärzten, Krankenschwestern/-pflegern, Seelsorgern und Therapeuten aus den Bereichen Physio-, Kunst-, Musik-, Gesprächs- und Atemtherapie sowie ehrenamtlichen Hospizhelfern betreuen die Patienten und deren Angehörige.

Das Brückenteam

Das vom Hospizverein Würzburg e. V. gestellte Brückenteam besteht aus erfahrenen Pflegekräften, die in enger Zusammenarbeit mit den Palliativstationen Anfragen zur stationären Aufnahme bearbeiten und die organisatorischen Voraussetzungen zur Einweisung schaffen.

Das Team bearbeitet auch den Übergang der Patienten von den Palliativstationen in den ambulanten Bereich durch Kontakte mit den Hausärzten und Pflegediensten. Darüber hinaus hilft es bei der Vermittlung sozialer Dienste und unterstützt Patienten und Angehörige.

Die Palliativstationen I und II

Die Palliativstationen I und II sind im zweiten Obergeschoss des historischen Fürstenbaus. Die Stationen umfassen 15 Betten in wohnlichen und modernen Zimmern mit eigener Nasszelle.

Den Mittelpunkt der Stationen bilden die gemütlich eingerichteten Wohnzimmer. Über separate Aufzüge ist die juliusspitälische Parkanlage in kurzer Zeit erreichbar. Angehörige haben die Möglichkeit, im Zimmer zu übernachten. Es gibt keine Besuchzeitenbegrenzung.

Oberarzt: Dr. Heribert Joha
Pflegerische Stationsleiterin: Regina Raps

Die Aufnahme
Die Palliativstationen des Juliusspitals sind Teil des Akutkrankenhauses. Eine stationäre Aufnahme setzt immer eine ärztliche Einweisung oder Überweisung voraus.

Anfragen richten Sie bitte an das Brückenteam.

Ambulanter Palliativdienst

Der Ambulante Palliativdienst ist Teil des Palliativzentrums. Er bietet Patienten "Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung (SAPV)" an. Die Mitarbeiter betreuen Betroffene mit nicht heilbarer und weit fortgeschrittener Krankheit rund um die Uhr an 365 Tagen in Zusammenarbeit mit Hausärzten und Pflegediensten vor Ort. Das SAPV-Team besteht aus spezialisierten Ärzten und Pflegekräften mit langjähriger palliativmedizinischer Erfahrung.

Kontakt Palliativstationen

Das Brückenteam
Tel.: 0931/393-2299
Fax: 0931/393-2289
brueckenteam.wuerzburg@web.de

Palliativstation I
Tel.: 0931/393-2490
Fax: 0931/393-2294
palliativstation1.juliusspital@kwm-klinikumde

Palliativstation II
Tel.: 0931/393-2480
Fax: 0931/393-2483
palliativstation2.juliusspital@kwm-klinikum.de