Aufgaben

Ethische Leitlinien
Das Ethikkomitee arbeitet in den Bereichen Fortbildung, Leitlinienentwicklung und Ethikberatung. In regelmäßigen Abständen bietet es Veranstaltungen zu Themen an, die im Zusammenhang mit ethischen Fragestellungen stehen, um den Mitarbeitern Rüstzeug im Umgang mit dem Thema an die Hand zu geben.

Zusätzlich werden zu Problemsituationen, die sich im Alltag häufen (z.B. Sterben auf Station, Therapiebegrenzung), Arbeitsgruppen gegründet. Sie sind für jeden Mitarbeiter der Einrichtung offen. Die erarbeiteten Leitlinien sind Anhaltspunkt für Werte und Haltungen, denen die Stiftung Juliusspital besondere Bedeutung beimisst.

2007 wurde die  Ethische Leitlinie „Sterben auf Station“, 2010 „Therapiebegrenzung-Verzicht auf Wiederbelebung“ eingeführt. Eine weitere wichtige Aufgabe des Komitees ist die Beratung vor Ort in ethischen Konfliktsituationen. Dabei wird durch Moderation eines Beraters die Situation reflektiert und die ethische Problematik erörtert.

Alternativen und Lösungen
Durch Ermittlung von Handlungsalternativen sollen auf diese Weise mögliche Auswege eröffnet, Anliegen von Patienten und deren Angehörigen/Betreuern, Ärzten und Pflegenden zusammengebracht und so gegebenenfalls zur Konfliktlösungen beigetragen werden.

Das Ethikkomitee trifft sich monatlich um sich über aktuelle Entwicklungen mit ethischer Relevanz auszutauschen.

Menschlicher Umgang
Im Sinne des Stiftungsauftrags Julius Echters sind Ethikbeirat und Ethikkomitee im Juliusspital ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem gelingenden mitmenschlichen Umgang in einer nach Orientierung suchenden Welt.

(Foto: Roman Sakhno / Fotolia)
(Foto: bonciutoma / Fotolia)