Psychoonkologie

Zuhören, verstehen, helfen.

Die Diagnose Krebs ist für jeden Menschen ein sehr belastendes Ereignis, das mit einer seelischen Erschütterung, großem Stress, Angst und Verunsicherung einhergehen kann.

Während des stationären Aufenthaltes findet ein erstes psychoonkologisches Gespräch statt. Es soll die Patienten in der Krankheitsverarbeitung unterstützen, denn sie können Sorgen und Befürchtungen um ihre Gesundheit aussprechen.

Psychoonkologie soll die seelischen und sozialen Belastungen für die Patienten und ihre Angehörigen reduzieren, so dass sie wieder mehr Lebensqualität erlangen. Dabei lernen sie hilfreiche Strategien um mit den Ängsten, die mit der Diagnose, der Therapie oder den Therapiefolgen einhergehen, besser umzugehen.

Die Patienten und ihre Angehörigen bekommen Unterstützung, um wieder zu mehr innerer Sicherheit und Zuversicht zu finden und erhalten Hilfe für eine verbesserte Kommunikation, um die Unsicherheiten im Umgang mit den Veränderungen im Alltag besser zu bewältigen.

Psychoonkologische Unterstützung kann über den Krankenhausaufenthalt hinaus in ambulanter Form fortgeführt werden, sowohl für den Patienten als auch für Angehörige in Einzelgesprächen, in Paar- oder Familiengesprächen. Sie hilft dabei, neue Perspektiven für ein Leben mit oder nach einer Krebserkrankung zu entwickeln.

Das Beratungsangebot und die Veranstaltungen der Krebsberatungsstelle Würzburg der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V. stehen jedem offen und sind kostenfrei.

 

(Foto: Roman Sakhno / Fotolia)
(Foto: Roman Sakhno / Fotolia)

Kontakt

Evelyn Flohr-Schmitt
Marianne Schmitt
Dipl. Sozialpädagoginnen (FH)
Familientherapeutinnen (vft)
Psychoonkologinnen (DKG)

Ludwigstr. 22/11
97070 Würzburg

Tel.: 0931/280-650
Fax: 0931/280-670
brs-wuerzburg@bayerische-krebsgesellschaft.de
www.bayerische-krebsgesellschaft.de

Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag 9 – 12 Uhr
Donnerstagnachmittag 14 – 15.30 Uhr und nach Vereinbarung